Start des neuen Gesundheitsmagazines "Gesund in Halle" auf dem Regionalen Fernsehsender TV-Halle
Der Hallesche Apothekenverein e.V. wird ab dem 20.09.2011 ab ca. 18:30 neue Wege beschreiten. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen TV-Sender "TV-Halle" wurde ein neues Gesundheitsmagazin auf die Beine gestellt. Im Magazin werden unterschiedlichste Aspekte rund um das Thema Gesundheit beleuchtet, immer auch mit dem Bezug zur Stadt Halle. Im Ersten Beitrag dreht sich alles um die Gesundheitssituation in und um Halle. Im zweiten Beitrag wird es sich anlässlich zum Weltosteoporosetag am 20.10., um das von der WHO auf die Liste der 10 wichtigsten Erkrankungen gesetzte, Thema Osteoporose drehen. Das Gesundheitsmagazin "Gesund in Halle" wird monatlich mit neuen Themen rund um die Gesundheit aufwarten. Wir würden uns freuen Sie als Zuschauer begrüßen zu dürfen!
TV-Halle ist zu empfangen über
- Kabel
- DVB-T (Kanal 55; Sendefrequenz 746 MHz)
- über Internet: Livestream auf www.tvhalle.de
- Die aktuelle Folge des Gesundheistmagazins als Film zum anschauen und alle bisherigen Folgen zum Download
Tag der Apotheke 2011: „In jedem steckt ein Lebensretter“
Am 09. Juni 2011 findet der bundesweit, von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ausgerufene Tag der Apotheke statt. Hierzu wird der Hallesche Apothekenverein e.V. (HAV) wie im Vorjahr sich mit einem Zelt auf dem Marktplatz von 11:00-17:00 Uhr präsentieren.
Dieses Jahr kooperieren die Apotheken mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und unterstützen die Kampagne „ Fürs Leben“ durch Aufklärungsarbeit und Verteilung von Organspendeausweisen, außerdem werden Vertreter des Transplantationszentrum der Martin-Luther-Universität und Organspendeempfänger anwesend sein.
Die im letzten Jahr gelungene Zusammenarbeit mit der Paritätischen Selbsthilfekontaktstelle Halle-Saalekreis wird auch im diesen Jahr fortgeführt. Zeitgleich begeht die Selbsthilfe ihr 20-jähriges Jubiläum. Es werden wieder verschiedene Selbsthilfegruppen vertreten sein, um Interessierten ihre Arbeit näher zu bringen und Betroffenen Hilfe an zu bieten.
Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Beitrag zum „Gesunde Städte Projekt“ der Stadt Halle.
Die Oberbürgermeisterin D. Szabados hat ihren Besuch gegen 11:00 Uhr angekündigt um mit Vertretern des HAV und der Selbsthilfe Gespräche zu führen.
Um die Arbeit des Halleschen Apothekenvereines e.V. für die Stadt näher darzustellen, werden Vertreter des Vereines „Bauhütte Stadtgottes-Acker e.V.“ ihr vom HAV unterstütztes Projekt vorstellen.
Natürlich werden die Apotheken vor Ort wieder eine Reihe von Beratungs- und Prophylaxe- Dienstleistungen anbieten, unter anderem Blutzucker-, Blutdruck- und Körperfettmessungen.
Damit auch die Kleinsten ihren Spaß an der Veranstaltung haben, wird es eine Kinderecke mit verschiedenen Aktionen geben.
Girls'Day / Boys'Day - Zukunftstag für Mädchen und Jungen
Es ist immer noch so, dass Mädchen in der Regel "typisch weibliche" Berufe wählen und Jungen "typisch männliche".
Bei den Zukunftstagen für Mädchen und Jungen geht es darum, den Jugendlichen jeweils die Bereiche nahe zu bringen, in denen Frauen bzw. Männer bislang unterrepräsentiert sind - Frauen im technischen, Männer im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich.
An jedem vierten Donnerstag im April – das nächste Mal wegen der Osterferien schon am 14. April 2011 – laden Einrichtungen, Organisationen, Unternehmen, Schulen und Hochschulen Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 - 10 zu Schnupperpraktika ein und geben ihnen damit an diesem Tag die Gelegenheit, ein vielfältiges Spektrum an Zukunftsoptionen zu erproben.
Den Girls'Day gibt es in Deutschland seit 2001, der Boys'Day findet in Ergänzung zum Girls'Day 2011 bundesweit zum ersten Mal statt.
Informationsveranstaltung
14.4.2011 um 9.00 Uhr in der Ernst-Grube-Straße 24.
Inhalt:
- Apothekerin Frau Metzner informiert über Berufsweg, Inhalte sowie Perspektiven
- Herr Dr. Rattay – Vertreter Sektion Pharmazie informiert über die universitäre Ausbildung
- jetziger Pharmazie-Praktikant berichtet über seine 5-monatigen Erfahrungen in einer öffentlichen Apotheke (Neue Apotheke)
Anschließend begeben sich die Gymnasiasten in die jeweiligen Apotheken,
die ihre Teilnahme signalisiert haben
Meldung bei Interesse,an
Frau Hoffmann
Tel. 554820 oder per Mail: info@galmed.de
weitere Informationen unter:
Wir für Halle!
Der Hallesche Apothekenverein e.V. engagiert sich für die Stadt und ihre Bürger. Nachfolgend der Pressebericht, was wir geleistet haben!
HALLE/MZ. Fast wie ein Wunder mutet eine Geschichte an, die sich 1691 / 92 in Halle ereignete. Sie kam am Mittwoch zur Sprache, als der Hallesche Apothekenverein eine Spende in Höhe von 12 000 Euro für die Gestaltung des derzeit schmucklosen Gruftbogens 27 - des Apothekerbogens - an den Verein Bauhütte Stadtgottesacker überreichte. Bauhütten-Vereinsmitglied Bernd Hofestädt hat die Story recherchiert.
Ein 16-Jähriger aus Maschwitz verschluckte demnach am 3. Januar 1691 ein Messer. Ein Jahr, 30 Wochen und drei Tage später konnte es nach ärztlicher Behandlung und Gabe verschiedenster Medikamente von Apothekern entfernt werden. Der Patient genas, wurde Barbier und wirkte als Feldscher bei Soldaten. Zu den beteiligten Ärzten gehörte Georg Händel, der Vater von Georg Friedrich Händel. Unter den Apothekern, die Tinkturen beisteuerten, werden die Brüder Johann Melchior und Friedrich Jeremias Becker genannt.
Und eben deren Familie war es, die die Gruft mit dem Schwibbogen 27 im Jahr 1661 als Begräbnisstätte erworben hatte. Mehr als 100 Jahre lang wurden Nachfahren des Erwerbers - des Apothekers Andreas Becker und seiner Frau - hier bestattet; darunter auch Johann Melchior und Friedrich Jeremias. Zu Familie gehörten weitere Apotheker, die teils einheirateten. Als letzter Apotheker der Beckerschen Familie fand 1789 Christian Friedrich Zepernick dort seine letzte Ruhestätte.
Die sagenhafte Geschichte des Messerschluckers soll sich nun in dem Relief wiederfinden, das Bildhauer Martin Roedel dank der Spende der Apotheker für den Bogen 27 entwerfen und im kommenden Jahr auch gestalten wird. Die Mitglieder des Apothekervereins Halle werden die Arbeit des Künstlers mit Interesse verfolgen.
Zu ihnen gehört Matthias Arnold, gleichzeitig Vorsitzender des Landesapothekervereins. Er erklärte auch, wie es zu der Spende kam: "Zum Apothekertag am 17. Juni ist die Bitte um Geld für den Apothekerbogen an uns herangetragen worden, sie hat unser Interesse geweckt. Wir haben beraten und uns entschlossen, die 12 000 Euro zu spenden."
In früheren Jahrhunderten, so Arnold, seien es schließlich auch das Bürgertum und der Mittelstand gewesen, das die Städte unter anderem in baulicher Hinsicht geprägt hätten. "Diese Tradition wollen wir fortsetzen. Wir arbeiten hier, wir haben hier unsere Kunden, wir wollen etwas tun, das allen nützt." 30 Mitglieder zähle der Verein, die Entscheidung, die 12 000 Euro für den Stadtgottesacker zu spenden, sehe man als Dienst für die Stadt und ihre Bürger an.
Neben dem Reliefbogen wird Bildhauer Roedel auch ein Wappen und die Säule gestalten, die den Bogen trägt. Historische Vorlagen oder gar Dokumentationen gibt es nach den Worten des Bauhütten-Vereinschefs Peter Dahlmeier nicht. Und selbst wenn es die gäbe, würde man sie nicht nutzen. "Es soll eine zeitgenössische Arbeit entstehen, die aber natürlich Bezug zur Geschichte nimmt."

Quelle: MZ-web.de
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